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Das war #MESH21 - Der DHBW Hackathon von und für Studierende der DHBW

Stuttgart. Am Wochenende vom 26. bis zum 28. Februar 2021 fand der erste MESH Innovation Summit by StuV DHBW Stuttgart statt. Bei dem Online-Hackathon kamen über 200 begeisterte Studierende zusammen, um die Themenbereiche *Mobilität, Ökologie und Soziales* zu "hacken" und Lösungen für eine nachhaltigere Zukunft zu finden.

Doch was ist eigentlich ein "Hackathon"? Der Begriff setzt sich aus den Wörtern "Hacking" und "Marathon" zusammen. Während "Hacking" im Allgemeinen eher negative Assoziationen hervorruft, so umschreibt es bei MESH das kreative Lösen weltbewegender Probleme. Der eigentliche Marathon hat bei diesem Event selbstverständlich nichts mit einem Dauerlauf zu tun, sondern beschreibt den Zeitraum, in welchem das Problemlösen stattfindet.

Die drei Herausforderungen, auch Challenges genannt, wurden von den Partnerunternehmen Huawei, BARMER & HUK und EnBW gestellt. Die Partner haben über den Zeitraum des Events die Studierenden unterstützt, zudem die Juroren und Preise gestellt. Weiter wurden die Teilnehmer*innen durch eine großzügige Goodiebag mit unterschiedlichem "motivationsfördernden Material" auf das Event eingestimmt.

Am Freitagabend markierte ein Kick-Off Livestream den Startschuss für die nächsten 42 Stunden voller kreativer Arbeit. Im Live-Stream wurde zunächst alles Organisatorische geklärt, u.a. auch die fakultätsübergreifende Teamzuteilung. Darüber hinaus wurden die Bewertungskriterien zum Gewinnen der unterschiedlichen Preise und der Weg zum Siegertreppchen transparent beleuchtet.

Begleitet wurden alle Teams durch ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Workshop-Angeboten, bspw. zu UX/UI und Pitches, sowie thematisch unterschiedliche inspirierenden Vorträgen. Eine Zusatz-Challenge heizte die Teams erneut auf: So sollte das "Best Meme" des Events ebenfalls prämiert werden. Dadurch kam auch der Spaß während des Hackens nicht zu kurz. Über Slack, das zentrale Kommunikationstool während des Hackathons, zeigte sich auch durch rege Anteilnahme die Motivation und der Innovationswille aller Teilnehmer*innen.

Am Sonntagmittag war es dann endlich soweit und die Topic Pitches innerhalb der drei Challenges starteten. Jedes Team erhielt ein Zeitfenster von 3 Minuten zum Pitchen ihrer finalen Lösung. Anschließend wurden je Challenge zwei Finalisten - Best Pitch und Best Solution - gekürt. Entsprechend konnten insgesamt 6 Teams überzeugen, die als Final Pitches vor der gesamten Audience und einer unabhängigen Jury präsentieren durften. Die Jury vergab daraufhin im Finale Bewertungen, um den "Best Pitch Award" und "Best Solution Award" overall zu vergeben.

Da der MESH Innovation Summit sich unter Anderem zum Ziel gesetzt hat, Studierende interdisziplinär zusammenzubringen und auch technikferne Fakultäten mit einzubeziehen, wurde ebenfalls der "Audience Award" durch ein Voting der Teilnehmer*innen und durch das  Zentrum für interdisziplinäre Lehre und Forschung (INDIS) der DHBW vergeben. Beide Parteien hatten dieselbe Anzahl an Stimmen, die auf die Lösungen der jeweiligen Teams verteilt wurden.

Letztlich konnte das Team MobilintY mit ihrem ausgeklügelten Geschäftsmodell die Konkurrenz und das INDIS überzeugen. Das Team nahm sich der Entwicklung intelligenter und stylischer Wearables für Menschen mit Seh- oder Gehbehinderungen an, um diese in Bezug auf persönlicher und Verkehrs-Sicherheit zu unterstützen.

Bei den Final-Pitches setzen sich zwei Teams knapp gegenüber den anderen durch. Den "Best Solution Award" gewann das Social-Team "Starttoday". Ihre entwickelte Applikation kombiniert soziales Engagement, Barrierenabbau & Umwelterhaltung, da via Foto oder Pin auf einer in der App vorhandenen Landkarte auf Missstände, die einem im Alltag begegnen, aufmerksam gemacht werden kann. Zusätzlich hatte das Team die Idee, dies in eine  Community einzubetten, bei welcher interessierte Unternehmen, die kommunale Verwaltung und engagierte Bürger*innen auf Augenhöhe miteinander kommunizieren können.

Den Best-Pitch Award ergatterte das Mobility-Team "Mobil mit Stil". Das Team programmierte erfolgreich eine IOS-App namens WEel mit funktionierendem Frontend und Backend. Sie demonstrierten in einem eindrucksvollen Pitch, wie die Echtzeit-Suche nach flexiblen und nachhaltigen Mitfahrgelegenheiten über WEel sowohl für Passagiere als auch Fahrer*innen funktioniert, indem sie die Funktionen live im Pitch vorführten.

Verfasser*innen: Tobias und Sonja

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Tobias
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Head of Public Relations & Participant Management